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Großer Rettenstein 2.366m

Sie wandern Richtung „Unteren Grund“, vorbei an der Kneippanlage und dem Mautschranken. Ein kurzes Stück folgt man der Straße bis man zu einem Wegweiser "Rettenstein über Sonnwendalm" gelangt. Diesem folgend erreicht man eine halbe Stunde später die Sonnwendalm (ca. 1320 m) mit einem einsamen Gehöft. Dort rückt auch erstmals der Gipfel des Großen Rettensteins in den Blickpunkt. Gemächlich geht’s auf einem Pfad (Weg Nr. 715) über Kuhweiden und an einem kleinen Rinnsal vorbei (Trinkwasser!). Die Route führt am Rande eines lichten Lärchenwaldes nach Südosten zur Schöntalalm (1601 m), auf der sich ebenfalls ein Gehöft befindet. Von hier wandert man eben auf einem Fahrweg über freies Almgelände und durch das weite Tal zwischen Hex und Spießnägelkamm zu den Hütten des Schöntalscherms (ca. 1725 m). Wenig später wird's endlich zünftig steil: zuerst passiert man die Abzweigung zum Rettensteinjoch und dann die Schöntalquelle mit Stempel (Stempelsammler werden auf diesem sog. "Kirchberger Wanderweg" reich belohnt!). Murmeltiere tummeln sich zwischen Felsbrocken und mit etwas Glück bekommt man auch Adler zu Gesicht.

Schließlich steigt man steil in engen Serpentinen über zunehmend felsigen Untergrund (Vorsicht Steinschlaggefahr!) bis zur markanten Rettensteinscharte hoch, wo die Sicht bei klarem Wetter sogar bis zum Großvenediger reicht. Von der Scharte geht’s nach rechts an den Gipfelaufbau des Nordgipfels. In leichter Blockkletterei gelangt man zum Gipfel des Großen Rettensteins (2366 m). Gefräßige Dohlen umkreisen das Gipfelkreuz und der Blick erstreckt sich über die sanften Grasgehügel der Kitzbüheler Alpen.
Der Abstieg erfolgt zunächst über die Aufstiegsroute. Bei der Weggabelung (ca. 2100 m) hält man sich am Rand einer schmalen Schuttrinne nach rechts abwärts, ehe der Steig in das Schöntaljoch (2030 m), ansteigt. In diesem breiten Joch führt der Weg nach Osten wendend an einem kleinen See vorbei ins Rettensteinjoch (1929 m).
Hier zweigt man links in steiles Grasgelände ab, bis der Weg kurz unterhalb der Schöntalscherm auf den Aufstiegsweg trifft. Auf diesem geht’s zurück zum Ausgangspunkt.

Bemerkungen:

„Der Große Rettenstein ragt aus flachwelligen Almböden als vereinzelter, etwas schief stehender, schmal und scharf gebildeter Schneidezahn um fast 400 Meter empor ...", beschreibt Rinaldini die graue Eminenz der Kitzbüheler Alpen. Als "stolz weithin herrschend" bezeichnete ihn auch der Münchner Heinrich Schwaiger 1902. Die "Schwachstelle" des Großen Rettensteins ist seine Nordostflanke, über die ein steiler Pfad auf den Nordgipfel führt. Von dort öffnet sich eine grandiose Rundsicht bis in die Zillertaler Alpen und die Venedigergruppe.

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